10. Mai 2011

Da wir in Frankreich keinen Zugriff auf das Internet hatten, koennen wir uns erst jetzt aus Livigno (Italien/ Lombardei) wieder melden.

Wir sind aus dem Sueden Spaniens, von einem tollen Hotel zwischen Algeciras und Tarifa vor dem Unwetter gefluechtet und unter Hilfe von Frau Garmin Richtung Norden bis in die Provinz Castilla De La Mancha nach Puertoellano gefahren. Dort sind wir nach exakt 444 Kilometer voellig durchnaesst und aufgeweicht in einem Motel abgestiegen und haben es uns mit Tapas und Bier besorgt bis der Arzt kam.

Am naechsten Tag schien dann zwar noch nicht direkt die Sonne aber, oh Wunder, es war trocken und wir sind dann wieder mit einem froehlichen Grinsen unterm Helm 586 Kilometer Landstrasze Richtung Norden bis in die Provinz Aragon nach Alcaniz gefahren.

 

Von dort ging es dann am Folgetag durch das aueszerst schoene und kurvenreiche Aragon in die Pyrenaen ueber Andorra bis zu einem Motel in der Naehe von Narbonne. Dort haben wir mit portugiesischen LKW-Fahrern noch recht lange deutsches Bier getrunken (Paulaner).

Am naechsten Tag sind wir dann bei bestem Wetter in Var beim Canyon du Verdon angekommen, wo wir uns einen schoenen Campingplatz am Lac de St. Croix in Les Salle sur Verdon gesucht haben.

 

Und was sollen wir ueber die ganze Rueckreise sagen ? Ein ganz dickes Lob an die werte Frau Garmin, das war insgesamt eine tolle Rueckreise, fuer das Wetter in Suedspanien konnte sie ja mal nix.

An dem wirklich empfehlenswerten Campingplatz haben wir es uns dann 5 Tage gut gehen lassen.

( my Home ist my Castle ) 

Wir sind mit Tretboot und Kanu ueber den See und durch den Canyon geschippert, was sehr eindrucksvoll war, immerhin ist der Canyon angeblich bis zu 700 Metern hoch oder tief, je nachdem wo man gerade steht oder faehrt.

 

Auszerdem waren wir mit Navi-Hilfe in St. Tropez, so toll die Tour dort hin war, so grauenvoll ist der Ort, wirklich nicht zu empfehlen, bah pfui.  An einem weiteren Tag sind wir dann in Monaco gewesen. Das war allerdings sehr interessant. Haben dort ein paar ganz nette Hausboote im Hafen gesehen. (Puuh da bleibt einem die Spucke weg)

 

Es wurde in der Stadt in dem totalen Verkehrschaos bereits alles fuer den Formel 1 Grand Prix vorbereitet. Trotzdem hatten wir die Moeglichkeit ca. 2/3 der Strecke mal abzufahren, war schon cool, allerdings wurde im Tunnel gelasert.  

Nach den schoenen und sehr schmackhaften  Tagen auf dem Campingplatz sind wir dann ueber die Seealpen bis zum Mont Blanc gekurvt. Dort haben wir in der Naehe von Chamonix einen Zwischenstop eingelegt, der es kulinarisch in sich hatte. (Boah war dat lecker)  Die Fahrt dorthin war der absolute Motorradfahrertraum, auch wenn die ganz hohen Paesse wie der Col de Bonnette und der Galibier noch Wintersperre hatten. Dafuer koennte der Col du Mount Cenis

 

einer unserer Lieblingspaesse werden.  Landschaftlich kommt man da aus dem Staunen nicht mehr raus.  Von dort aus ging es dann am Mount Blanc Massiv, wow,

 

in die Schweiz, vorbei am Matterhorn, endlich mal ,

 

dann ueber den Furkapass

 

weiter Richtung Chur bis nach Italien. Jetzt sind wir in Livigno, unserem letzten Auslandsaufenthalt unserer Reise.

Wir haben bislang ziemlich genau 12.000 Kilometer hinter uns. In Einem sind wir uns sicher und einig: Das war die geilste Moppedtour, die wir je gemacht haben und Marokko wird uns auf jeden Fall wieder sehen. Aber erst einmal zu Hause alles sacken und anhand von fast 2.000 Fotos alles Revue passieren lassen.

Wir sind uns ebenfalls einig, dass wir fuer diesen Zweck die optimalen Motorraeder hatten. Sie sind zu jedem Zeitpunkt gelaufen wie ein Uhrwerk, auch unter den schwierigsten Bedingungen. Davon hatten wir ja auch einige. 

Je nach Wetterlage werden wir noch zwei bis drei Tage ueber kleine Landstraszen durch Deutschland touren. Spaetestens am Samstag, 14. Mai, werden wir wieder zu Hause aufschlagen. Dann wird die Seite noch einmal nach und nach ueberarbeitet, eine Bildergallerie eingefuegt. Und wenn das mit der Helmkamera was geworden ist, kommt auch noch ein Film dazu. 

Wir hoffen Ihr hattet Euren Spasz an unserer kleinen Reise, wir hatten ihn auf jeden Fall.     

Jetzt freuen wir uns auch wieder auf Euch und auf unser zu Hause und auf ein leckeres Altbier mit Fruchtalarm. 

 

Zu guter letzt, wer mich ( Jutta ) kennt, weiß, dass wenn ich mal etwas sehe was außergewöhnlich ist, kann ich nicht wiederstehen ...... 

Meine Schuhkollektion ist um ein paar Schlappen reicher........

Piet sagte schon, ich hätte einer Ziege in den A..... ähh Hintern getreten und vergessen, meinen Fuß herauszuziehen  !!  

 

 

 

 

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